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Aktuell

wichtiger Hinweis: Um mit Religions for Peace (Deutschland) Kontakt  aufzunehmen oder beizutreten, benutzen Sie bitte vorerst nicht die Kontaktformulare, sondern schreiben eine E-Mail an rfp@r-f-p.de

2017 

RfP beim Evangelischen Kirchentag in Berlin

Anlässlich des Evangelischen Kirchentages in Berlin bietet RfP/Deutschland einen Informationsstand an. Den genauen Ort entnehmen Sie bitte dem Programm des Kirchentages. Geplant ist ferner ein Forum der Religionen mit anschließenden kurzen Texten aus den Heiligen Schriften, voraussichtlich zu Beginn des Kirchentags am Donnerstag, 25.05.2017, 12.00 Uhr.

Der genaue Zeitpunkt sowie der Ort werden noch festgelegt.

 

Vielfalt und Integration - Herausforderungen an die Religionen Tagung in Kooperation mit der Stiftung Weltethos und RfP/Deutschland am Samstag, 25. März 2017, 10.30 Uhr – 16.00 Uhr im Erbacher Hof in Mainz.

Die Zuwanderung von Flüchtlingen stellt auch das Zusammenleben von Religionen vor neue Aufgaben. Gemeinde, Vereine und Gruppen verschiedener Religionen engagieren sich in der Hilfe für Flüchtlinge, gerade auch, weil das Ethos ihrer Religionen sie dazu motiviert.

Auf der Tagung werden nach einem kurzen Referat verschiedener solcher Basisinitiativen ihre Arbeit vorstellen und mit den Teilnehmern ins Gespräch kommen. Dadurch sollen Impulse für einen praxisbezogenen interreligiösen Dialog gesetzt werden.

Angesprochen und eingeladen sind alle, die in der Arbeit mit Flüchtlingen tätig sind, interessierte Flüchtlinge und ein allgemeines Publikum, das den Austausch über solche Fragen sucht.

Weitere Informationen, den Veranstaltungsflyer und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.

 

21.2.2017 Ethik in Aktion - Multireligiöse Zusammenarbeit für aktiven Frieden

Religions for Peace (RfP) Co-Präsidenten, Ehrenpräsidenten und internationale Repräsentanten gehörten zu den internationalen Führungspersönlichkeiten, die am 2. und 3. Februar im Vatikan zum zweiten Treffen der Initiative "Ethics in Action" zusammenkamen.

Dieses Treffen galt dem überaus wichtigen Thema des Friedens, insbesondere unter dem Aspekt, wie die Religionsgemeinschaften mithelfen können, die Welt vom Abgrund und der Realität des Krieges zu einer Vision eines aktiven Friedens zu führen, die in der unverbrüchlichen Verbindung zwischen Menschenwürde und fortschreitendem Wohlstand für alle verwurzelt ist.

Zur Stellungnahme "Ethik in Aktion - aktiver Frieden und seine Säulen" (englisch)

Zum ausführlichen Artikel (englisch)

 

30.1.2017 Videobotschaft "Vision des Friedens" für 2017

 Eine ausführliche Videobotschaft des Generalsekretärs von Religions for Peace (weltweit), Dr. William Vendley, können Sie ansehen: Vision of Peace 2017 (in englischer Sprache, Untertitel sind verfügbar)

  

2016

15.11.2016 Partnerschaft der Initiative "Ethik in Aktion" - Multreligiöse Zusammenarbeit zu moralischen Lösungen für globale Herausforderungen

Religions for Peace (RfP) beteiligte sich am Start einer neuen Initiative, um einen ethischen Konsens zu den großen Herausforderungen einer nachhaltigen und ganzheitlichen Entwicklung zu finden, und diesen Konsens in konkrete Aktionen umzusetzen.

Unter dem Titel "Ethik in Aktion für nachhaltige und ganzheitliche Entwicklung"  führt diese Initiative zu einer engen und lebendigen Partnerschaft zwischen der Päpstlichen Akademie für Sozialwissenschaften, dem Netzwerk für Lösungen in nachhaltiger Entwicklung der Vereinten Nationen, der University of Notre Dame (USA) und RfP.

Zum vollständigen Artikel (englisch)


1.10.2016

Das aktuelle Organigramm von Religions for Peace finden Sie hier.

 

16.8.2016 Stellungnahme von Religions for Peace und der UN zum Weltfriedenstag am 21.9. (englisch)

 

5.7.2016 Stellungnahme von Religions for Peace - Erklärung des Zusammenhalts

 Liebe Mitarbeitende und Partner,

Aufrichtige Gläubige vieler Religionen in Religions for Peace, in denen alle größeren religiösen Traditionen aus allen Teilen der Welt vertreten sind, entbieten von ganzem Herzen Mitgefühl und stehen zusammen im Gebet mit all jenen, die den grausamen und sinnlosen Terrorakten in der jüngsten Vergangenheit zum Opfer gefallen sind oder darunter leiden, die unschuldige Bürger in Bangladesh, Irak, Saudi-Arabien, der Türkei und anderen Ländern ereilt hat.

Wir verurteilen diese in höchstem Maße verwerflichen Terror-Anschläge aufs Schärfste, die mehr als einhundert unschuldigen Bürgern, darunter vielen Kindern, das Leben genommen und einige hundert weitere verletzt haben.

Es macht uns unbeschreiblich traurig, wann immer eine Religion verdreht, verzerrt und verfälscht wird, um dadurch vorgeblich Gewalt zu rechtfertigen. Wir fühlen uns auch weiterhin verpflichtet, unsere Anstrengungen zu verdoppeln, um den Missbrauch von Religion zur Unterstützung von Gewalt entschieden zurückzuweisen und anzuprangern.

Weiterhin sind wir fest entschlossen, die Mitwirkenden und Partner von Religions for Peace im Nahen Osten, in Europa und in der ganzen Welt nach Kräften darin zu unterstützen, mehr denn je als wirksame Brückenbauer für den Frieden zu dienen.

In Verbundenheit,

Dr. William F. Vendley,

(Generalsekretär von Religions for Peace, weltweit)

[Übersetzung: G. Hartjen]  zum englischen Originaltext

 

13.5.2016 Erklärung von Religionsführern aus dem Nahen Osten zu gewalttätigem religiösen Extremismus (Veröffentlichung im Vorfeld des G7-Gipfels in Japan (englisch)

 

29.3.2016 Stellungnahme von Religions for Peace zu den Anschlägen in Pakistan und dem Irak (englisch)

 

24.3.2016 Stellungnahme von Religions for Peace zu den Terroranschlägen in Brüssel (englisch)

 

  

18.11.2015 - Stellungnahmen von Religions for Peace angesichts der Anschläge in Paris am 13. November 2015:

  

Stellungnahme der Vorsitzenden von Religions for Peace / Europa:

Verbunden in Herz, Geist und Gebet, bewahren wir die Hoffnung.

Brüssel, den 14. November 2015

Wir sind zutiefst erschüttert durch die Erscheinungsformen des Schreckens in Paris, nach dem Flugzeugabsturz in der Sinai-Wüste und den Anschlägen in Beirut und Bagdad. Wir verurteilen in entschiedenster Weise jegliche terroristische Gewalt und Hass, gemeinsam mit all denen, die sich für die Verbreitung des Friedens auf sämtlichen Ebenen in unseren Gesellschaften und in unseren Religionsgemeinschaften einetzen. Unser ganzes Mitgefühl und unsere Solidarität gilt den betroffenen Familien und ebenso dem französischen Staat und französischen Volk.

In der Überzeugung, dass der Frieden im Herzen und im Kern aller Glaubensgemeinschaften und Religionen wohnt, bekräftigen wir eine Vision von Einheit und Solidarität im Angesicht von Hass und Gewalt. Wir laden alle Mitglieder von Religions for Peace / Europa dazu ein, verbunden in Herz, Geist und Gebet zusammenzustehen und die Hoffnung zu bewahren durch ein gutes Beispiel, insbesondere für die jüngere Generation, und „den anderen willkommen zu heißen auf dem Weg von der Furcht zum Vertrauen.“

Yolande Iliano

(Vorsitzende Religions for Peace, Europa)

[Übersetzung: G. Hartjen]

(zum englischen Originaltext)

 

 

Stellungnahme des Generalsekretärs von Religions for Peace, weltweit:

Verehrte Partner im Frieden,

Religions for Peace ist erfüllt von Sorge und Mitgefühl für die unschuldigen Menschen, die in Frankreich getötet wurden. Wir schreien auf im Schmerz über ihr Blut, das vergossen wurde, um Menschen zu terrorisieren und zu trennen. Mit unseren Gebeten und unserer Solidarität sind wir bei ihren Familien und Freunden.

Es macht uns unaussprechlich traurig, wann immer Religion verzerrt und entstellt wird, um damit Gewalt zu rechtfertigen. Moralisch und geistig verbunden über all unsere verschiedenen religiösen Traditionen hinweg, verurteilen wir entschiedenst jedwede Gewalt, die im Namen der Religion verübt wird und lehnen sie energisch ab. Sie ist nicht nur zutiefst grausam, feige und fehlgeleitet, sie ist auch ein Verbrechen, das mit aller Stärke des Gesetzes verfolgt werden muss.

Gemeinsam weisen wir alle Versuche entschieden zurück, unsere Religionsgemeinschaften zu polarisieren und zu spalten. Sollen wir diesen grausamen und gefühllosen Mördern erlauben, Misstrauen und den Teufelskreis der Gewalt in den verschiedenen religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Gemeinschaften zu verbreiten? Mit einer gemeinsamen Stimme antworten wir: Nein!

Stattdessen bestätigen wir erneut – begründet auf 45 Jahren von tagtäglicher Erfahrung – dass die verschiedenen Religionsgemeinschaften, die auf der ganzen Welt in Religions for Peace zusammenarbeiten, sich dem gemeinsamen Ziel verschrieben haben und gemeinsam konkrete Schritte unternehmen, um religiöse Unterschiede zu respektieren, die Menschenwürde zu achten unser gemeinsames Wohl zu fördern.

Vor dem Hintergrund unseres Entsetzens, unserer Sorgen und unserer moralischen Empörung, ist jetzt ein Moment für aufrichtige Gläubige aller Religionen und Traditionen, sich der prinzipientreuen interreligiösen Zusammenarbeit zum Ziele des gemeinsamen Wohls zu widmen. So möge eine jede Religionsgemeinschaft einer jeden anderen Gemeinschaft fest zur Seite stehen, wenn ihre Mitglieder bedroht, verleumdet oder zu Sündenböcken gemacht werden. Wir bei Religions for Peace haben herausgefunden, dass dieser Zugang eine wahrhaftige Möglichkeit für jede und jeden Gläubigen ist, ihre bzw. seine jeweilige eigene religiöse Tradition zu ehren. Indem wir dies tun, können wir als vielfältige Gläubige verschiedener Religionen gemeinsam sogar den fehlgeleitetsten und abscheulichsten Missbrauchen von Religionen die Stirn bieten und so mit unserer Arbeit helfen, den Frieden zu schaffen.

In Verbundenheit

Dr. William F. Vendley

(Generalsekretär von Religions for Peace, weltweit)

[Übersetzung: G. Hartjen]

(zum englischen Originaltext)